„Hilfe zur Pflege“ Bezirk Unterfranken erweitert sein Angebot: Beratung jetzt auch im Landkreis Haßberge

Der Bezirk Unterfranken erweitert sein Beratungsangebot und berät in Zukunft einmal pro Monat im Landratsamt Haßberge zum Thema „Hilfe zur Pflege“. Das Angebot startet am Dienstag, 2.Juni. Die Beratungen finden im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt

Was ist „Hilfe zur Pflege“?

„Hilfe zur Pflege“ ist Teil der Sozialhilfe und in den §§ 61 ff. SGB XII gesetzlich geregelt. Sie wird gewährt, wenn die eigenen Mittel, zum Beispiel die Rentenbezüge, nicht ausreichen, um die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst oder die Unterbringung in einem Pflegeheim zu begleichen. Der Bezirk Unterfranken berät Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei rechtlichen, finanziellen und lebenspraktischen Fragestellungen. Beispielsweise bei der Entscheidung für oder gegen die Unterbringung in einem Pflegeheim. Auch werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Pflege zuhause organisieren kann und welche rechtlichen und finanziellen Aspekte dabei beachtet werden müssen.

Terminvereinbarung ist notwendig

Die Beratung kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Die Termine werden über den Pflegestützpunkt Haßberge vergeben. Dieser ist Montag bis Mittwoch und Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr sowie am Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr telefonisch unter 09521/27-495 oder per E-Mail: psp@hassberge.de zu erreichen.

Beratungstage 2020 im Landratsamt Haßberge

Für die Beratung für die „Hilfe zur Pflege“ kommt Monika Albert vom Bezirk Unterfranken an folgenden Dienstagen in das Landratsamt Haßberge: 2. Juni, 30. Juni, 28. Juli, 25. August, 22. September, 20. Oktober, 17. November, 15. Dezember. Die Beratungen finden im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Aktuelle Informationen oder Terminänderungen werden auf der Homepage des Pflegestützpunktes veröffentlicht: www.pflegestuetzpunkt-hassberge.de.

Die ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater des Landkreises Haßberge besuchten am 16. Oktober das Bayerische Institut für Alters- und demenzsensible Architektur (BIfadA).

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In jungen Jahren trägt man den Kinderwagen samt Nachwuchs und Wocheneinkauf die Treppe hinauf. Später überwindet man dieses Hindernis wieder ebenso mühsam, wenn die Einschränkungen des Alters zu Buche schlagen.

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Landrat Wilhelm Schneider bedankt sich beim Helferkreis für das wertvolle ehrenamtliche Engagement. Seit 2014 bietet der Pflegestützpunkt im Landkreis Haßberge Unterstützung für Pflegebedürftige mit allgemeinem oder besonderem Betreuungsbedarf an. Dieses Projekt wurde im Zuge des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes gestartet, um eine Versorgungslücke zu füllen. Ein ehrenamtlicher Helferkreis, die sogenannten Demenzbetreuer, führten die Betreuungsbesuche durch.

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„Pflege on tour“ ist eine Imagekampagne für den Pflegeberuf. Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Realschulen besuchen im Klassenverbund, gemeinsam mit einer Lehrkraft, eine Einrichtung der Altenhilfe. Vor Ort erfahren sie Hintergründe und Details zur Arbeit mit Senioren. Der Pflegestützpunkt und die Gesundheitsregion PLUS Haßberge koordinieren dabei alle Termine, organisieren die Fahrten und werten die Veranstaltungen aus.

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Nun ist die Entscheidung der Verantwortlichen gefallen: Ratsuchende aus dem nordöstlichen Landkreis erhalten auch weiterhin kostenfreie, trägerneutrale und wohnortnahe Pflegeberatung in den Räumen der Verwaltungsgemeinschaft Ebern. „Die Außensprechstunde in Ebern ist für die Bevölkerung des nördlichen Landkreises sehr wichtig. Es ist gut, dass diese Maßnahme fortgeführt wird“, freuen sich Landrat Wilhelm Schneider und Bürgermeister Jürgen Hennemann.

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Immer mehr Menschen erreichen heute ein sehr hohes Lebensalter. Vor allem dank des medizinisch-technischen Fortschritts können viele Seniorinnen und Senioren die gewonnenen Lebensjahre aktiv und selbstbestimmt gestalten. Mit der steigenden Zahl älterer und hochbetagter Menschen ist jedoch auch die zahlenmäßige Zunahme der pflege-bedürftigen Menschen verbunden. Dabei bleiben viele Menschen, wenn sie pflegebedürftig werden, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung und der gewohnten Umgebung.

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